K-1050 Vom „Hitler von Köln“ zum „Judas von Köln“ - Der Nazi-Aussteiger Axel Reitz berichtet aus seinem Leben

Beginn Do., 29.09.2022, 19:00 - 20:30 Uhr
Kursgebühr 10,00 €
Dauer 1 Abend
Kursleitung Axel Reitz

Axel Reitz, Jahrgang 1983, stieg im Alter von 13 Jahren in die rechtsextreme Szene ein. Aufgrund seiner provokativen Reden wurde er zu ihrem Stichwortgeber, später Kader und gefragtem Propagandist verschiedener Kameradschaften und anderer Neonazi-Netzwerke. Unter dem von den Medien verliehenen Beinamen „Hitler von Köln“ hatte Reitz maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Szene in Westdeutschland und darüber hinaus, unter anderem durch die Etablierung des Organisationskonzeptes der sogenannten „Autonomen Nationalisten“ in NRW.
Ab 2006 verbüßte Reitz eine annähernd zweijährige Haftstrafe wegen Volksverhetzung, seit 2012 war er Angeklagter im Prozess gegen das „Aktionsbündnis Mittelrhein“. Zu Beginn des Prozesses erklärte Reitz öffentlich seinen Ausstieg aus der rechtsextremen Szene und kooperierte mit den Ermittlungsbehörden. Heute engagiert er sich aktiv gegen Rechtsextremismus und unterstützt andere Aussteiger*innen aus der Szene auf ihrem Weg zurück in die bürgerlich-demokratische Gesellschaft.
An diesem Abend erzählt Reitz über seine Radikalisierung in der rechtsextremen Szene, und wie es ihm schließlich gelang, sich von menschverachtenden Ideologien der Ungleichwertigkeit zu distanzieren und aus der Szene auszusteigen.

Aktuell bittet die VHS auch bei Vorträgen um eine schriftliche Anmeldung.




Kursort

Raum 1, 1. OG, Haupteingang

Bahnhofstraße 7
50374 Erftstadt

Kursort

VHS-Foyer

Bahnhofstraße 7
Erftstadt

Termine

Datum
29.09.2022
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
Bahnhofstraße 7, VHS-Standort Bahnhofstraße 7, Foyer