K-1154 Im Kampf für die Rechte jüdischer Mädchen und Frauen in Synagoge, Beruf und Gesellschaft: Bertha Pappenheim und Regina Jonas

Beginn Do., 27.10.2022, 19:00 - 20:30 Uhr
Kursgebühr 0,00 €
Dauer 1 Abend
Kursleitung Monika Grübel

Im Vortrag werden zwei interessante jüdische Frauen vorgestellt, die als orthodoxe Jüdinnen für die Rechte von Mädchen und Frauen kämpften.
Bertha Pappenheim (Wien 1859 – 1936 Neu-Isenburg) war Frauenrechtlerin, Sozialpionierin, Gründerin des Jüdischen Frauenbunds, Schriftstellerin, Übersetzerin feministischer Literatur aus dem Englischen und Jiddischen und als Anna O. eine weltberühmte Patientin.
Regina Jonas (Berlin 1902 – Auschwitz 1944) kämpfte darum, als Frau Rabbinerin werden zu können. Der programmatische Titel ihrer Zulassungsarbeit lautete „Kann die Frau das rabbinische Amt bekleiden?“. Im Dezember 1935 wurde ihr die Hatarat Hora’a (die Ordinationsurkunde) ausgestellt. Damit war sie die erste Rabbinerin weltweit. Im Oktober 1944 wurde Regina Jonas in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert, wo sie kurz nach ihrer Ankunft ermordet wurde.

Monika Grübel ist wissenschaftliche Referentin für rheinisch-jüdische Geschichte beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) und Leiterin des LVR-KULTURHAUS Landsynagoge Rödingen.
Das Angebot ist kostenlos, eine schriftliche Anmeldung ist jedoch erforderlich.
In Kooperation mit dem Geschichtsverein Erftstadt.




Kursort

Raum 1, 1. OG, Haupteingang

Bahnhofstraße 7
50374 Erftstadt

Termine

Datum
27.10.2022
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
Bahnhofstraße 7, VHS-Standort Bahnhofstraße 7, Raum 1, 1. OG, Haupteingang