10 Jahre Lesementor Erfrtstadt

Seit 10 Jahren sind in Erftstadt unter der Obhut der VHS und mittlerweile auch des Fördervereins der Stadtbücherei ehrenamtliche Leselernhelfer unterwegs - Menschen, die Kinder beim Lesenlernen unterstützen, indem sie sich einmal pro Woche mit einem Kind in der Schule treffen, mit ihm gemeinsam lesen, darüber sprechen, es unterstützen. Eine Arbeit von enormer Relevanz: denn nur wer gut lesen kann, findet seinen Platz in der Gesellschaft und kann teilhaben.

Zurzeit sind 60 Mentoren an 8 Schulen aktiv. Seit 2011 waren es insgesamt über 100. 

Das galt es zu feiern! Am 7.November haben VHS und Förderverein deshalb alle Mentoren und die schulischen Kooperationspartner  zu einem gemeinsamen Abend eingeladen. Bürgermeisterin und Schirmfrau von Lesementor, Carolin Weitzel, bedankte sich für die großartige Arbeit, Margret Schaaf vom Bundesverband der Leselernhelfer sprach ein Grußwort und die Erftstädter Autorin Simone Scharbert las bezaubernde Texte nach dem Motto LESEN LASSEN.

Hygiene-Konzept

Während der Pandemie ist für die VHS die jeweilig vom Land erlassene Corona-Schutzverordnung in der jeweils aktualisierten Fassung maßgeblich. Auf dieser Grundlage beruht das Hygienekonzept der VHS. Einzelheiten werden darüber hinaus in den Kursgruppen und bei den Veranstaltungen kommuniziert. 

Gute Ergebnisse in den Online-Integrationskursen

Zwei Integrationskurse haben im Sommer ihre Abschlussprüfung abgelegt. Über Monate konnten die Teilnehmenden wegen des Lockdowns nur online lernen. Anders als in den Schulen hatte das BAMF als Fördergeber verlangt, dass jede Kursstunde im virtuellen Klassenzimmer realisiert werden muss. Der hohe Anspruch hat sich gelohnt, denn das Sprechen und Hören kam so nicht zu kurz, sodass nun überdurchschnittlich viele Absolventen das begehrte B1-Zertifikat schafften. 

Kulturelle Überraschungstour

Endlich wieder Kultur und Begegnung! Mehr als 30 Teilnehmende hatten sich für das besondere Format der Überraschungstour am 18. Juni angemeldet, ohne vorher zu wissen, was sie erwartet. Für ihren Mut wurden sie reichlich belohnt mit tollen Künstlerinnen, schönen Orten, stimmungsvoller Atmosphäre und gutem Wetter. Kulturelle Überraschungen gab es an folgenden drei Stationen:

Auf dem neuen jüdischen Friedhof in Lechenich Märchen, erzählt von Birgit Schleicher, und Harfenmusik von Anja Steiner. In der "alten" Kirche St. Johannes Enthauptung in Niederberg ein "Kirchenpotpourri", zusammengestellt und gelesen von Simone Scharbert. Und zum Abschluss die A Cappella-Band "Of Cabbages and Kings" unter Bäumen auf der Wiese vor der Kita in Borr.

Auch digitales VHS-Angebot

Die VHS bietet - nicht nur pandemiebedingt - auch Veranstaltungen an, die bei Bedarf nicht in Präsenz, sondern im digitalen Raum stattfinden können. Ohne dabei den sozialen Austausch kurz kommen zu lassen. Dafür steht eine für Teilnehmende kostenlose Plattform zur Verfügung, die eigens für die Bedarfe von Volkshochschulen entwickelt wurde und bei deren Nutzung der Datenschutz großgeschrieben wird. Somit können Kurstermine per Videokonferenz abgehalten werden. Die Plattform bietet darüber hinaus umfangreiche Möglichkeiten für Teilnehmende, eigenständig von zuhause aus zu lernen, sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen und von Kursleitenden beraten zu werden.

 

Seniorenbegleiter*innen ausgebildet

Eine kleine Gruppe von Frauen und Männern hat sich 2020 in der VHS zu ehrenamtlichen Seniorenbegleiter*innen ausbilden lassen. Die Pressemitteilung dazu finden Sie hier. Auch in 2021 findet dieser Lehrgang statt, der aus 6 Modulen von jeweils 4 Unterrichtsstunden besteht.